Jugendlager in Prenzlau

Fotos: T. Schwarz
Moritz Seidel.
Sandsack füllen ist anstrengend.
Der Umgang mit der Leiter muß geübt werden.
Entspannung in der Pause
teilnehmer und Betreuer des Jugendlagers
Das Interesse am Oldtimre ist groß.
Gruppenbild im "El Dorado"
Wisente in der Westernstadt
Spaß auf dem Quad

Junghelfer aus Eberswalde, Prenzlau und Seelow trafen sich in der Zeit vom 4. - 6. August 2017 zum ersten Jugendlager des Geschäftsführerbereiches Frankfurt(Oder) in Prenzlau. Die Idee dazu stammte von der Ortsbeauftragten des Ortsverbandes Prenzlau, Ilona Köster. Sie wollte die Zeit zwischen Bundes- und Landesjugendlager nutzen, um den Jugendgruppen des Geschäftsführerbereiches eine Zusammenkunkft zu bieten, die Spaß und Ausbildung miteinander verbindet und das Zusammengehörigkeitsgefühl stärkt.

So wurden die Junghelfer auch herzlich begrüßt. Von Beginn an herrschte eine freundschaftliche Atmosphäre und niemand hatte das Gefühl, nicht willkommen zu sein. Die Tage waren ausgefüllt mit Ausbildungsthemen, wie Sandsackverbau, Aufbau einer Beleuchtungsstrecke, Arbeit mit Leitern und einiges mehr. Diese Ausbildung diente zur Vorbereitung auf die Prüfung für das Jugend - Leistungsabzeichen. Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz. Zum Programm gehörte auch ein Ausflug in die Westernstadt "El Dorado" bei Templin. Nach einem ausgefüllten Tag waren die Junghelfer doch sehr müde, als sie dann zur Nachtwanderung geweckt wurden. Es kostete einige Überwindung, um sich noch einmal aus dem warmen Bett zu erheben. Dafür war der Spaß dann doch sehr groß.

Nach dem Mittagessen am Sonntag machten sich die Jugendlichen wieder auf den Heimweg. Bedauerlich war nur, dass sich nur drei der neun Jugendgruppen des Geschäftsführerbereiches Frankfurt(Oder) zu einer Teilnahme am Jugendlager entschließen konnten. In einem Punkt sind sich die Teilnehmer aber einig: Im nächsten Jahr soll das Jugendlager wiederholt werden, dann hoffentlich mit mehr Teilnehmern.

Dann könnte auch ein Ausflug mit der Fahrraddraisine in Templin auf dem Programm stehen.

Jugend übt Rettung von Menschen

 
 

Die Rettung von verschütteten Personen war im Jugenddienst des Monats März 2015 Thema der Ausbildung.

Zu diesem Zweck haben Helfer der ersten Bergungsgruppe einen Kriechgang aufgebaut und unterstützen die Jugendbetreuerin bei der Ausbildung. Nach der theoretischen Unterweisung ging es zur praktischen Ausbildung. Dazu gehören neben dem richtigen Anlegen der persönlichen Schutzausrüstung auch das Vorbereiten von Schere und Spreizer für den Einsatz im Kriechgang. Jeder einzelne Junghelfer bzw. Junghelferin darf sich zu dem Verletzten im Gang vorarbeiten und Hindernisse, die den Weg dorthin versperren, entfernen. Dabei werden Kenntnisse beim Umgang mit der Technik vermittelt und die körperliche Fitness gestärkt. Ausgebildete Helfer des Technischen Zuges überwachen jeden Arbeitsschritt, um praktische Anleitung im Umgang mit der Technik zu geben und eventuell mögliche Unfälle zu vermeiden. Zur Rettung des Verletzten gehört natürlich auch das Training für den Umgang mit Handfunkgeräten, denn schließlich ist die Übermittlung der Informationen vor Ort, Grundlage für die Entscheidung des Einsatzleiters außerhalb des Ganges. Mittels Schleifkorb wird schließlich der Verletzte aus dem Kriechgang gerettet und an die Sanitätskräfte am Ausgang übergeben.

Der Spaß an dieser Ausbildungsmaßnahme ist allen Mitgliedern der Jugendgruppe deutlich anzusehen. 

...und herzlich grüßt der "Holzwurm"

Holz war das Thema der Jugendausbildung am vergangenen Samstag. Bearbeiten von Hölzern sowie Arbeiten mit der Elektro- und Säbelsäge standen auf der Tagesordnung. Ortsbeauftragter Thomas Schwarz liess es sich als Tischler nicht nehmen, dieses Thema selbst den Junghelfern nahe zu bringen.

Doch wer da glaubte, es geht sofort an die Geräte und Werkzeuge, sah sich erst einmal getäuscht. Im Gruppenraum durften sich die Kids und Jugendlichen an der Tafel das Thema erst einmal selbst erarbeiten. Dabei ging es auch um die Belange der Sicherheit und der Unfallverhütung. Erst danach kam die Aufgabe, die in der Werkstatt bereit gelegten Werkzeuge richtig zu erkennen und zu benennen. Nur wer aufmerksam dabei war, konnte diese Herausforderung richtig meistern.

Die größeren in der Jugendgruppe hatten dann unter fachkundiger Anleitung und Aufsicht die Möglichkeit, selbst einmal die Säbelsäge auszuprobieren. Das richtige Sägeblatt durften sie selbst auswählen.

Beim abschließenden "Schokoladenfondue" wurden unsere Junghelfer von Jugendbetreuerin Anika Baumgart für ihre Anstrengungen belohnt.

Grau, lieber Freund, ist jede Theorie. Foto: M. Utecht
Heiteres "Werkzeugraten" Foto: M. Utecht
Das erste Mal an der Säbelsäge. Foto: M. Utecht
Sturm auf das Schokoladenfondue. Foto: M. Utecht

Ausleuchten von Einsatzstellen

Die Ausbildung am vergangenen Wochenende stand unter dem Thema: 

Ausleuchten von Einsatzstellen.

Dazu gehörte am Vormittag ein theoretischer Teil, bei dem die Kids die Bestandteile von Handlampen und Notstromaggregat erklärt bekamen. Wie sehr sie dabei aufgepasst haben, zeigte sich bei der anschließenden Leistungskontrolle. Nach dem Mittagessen ging es dann in zwei Gruppen zum praktischen Teil. Anhand eines Einsatzbefehles wurde die Aufgabe erteilt und die THW-Jugend durfte dann in Eigenverantwortung das notwendige Einsatzmaterial auswählen, Stative aufstellen und abspannen, sowie die Scheinwerfer montieren. Unterstützt wurden sie bei dieser Tätigkeit von jeweils zwei ausgebildeten THW-Helfern des Technischen Zuges.

Mit Eifer waren sie bei der Sache und lösten diese Aufgabe ohne größere Fehler. Nach dem Rückbau konnten sich unsere Kids bei Kaffee und Kuchen aufwärmen und als Belohnung für einen erfolgreich absolvierten Ausbildungstag machten sie danach noch mit dem GKW I einen kurzen Ausflug zur Oder.

Vom Stand unserer Jugendarbeit überzeugten sich an diesem Tag auch Stefanie Berger von der Geschäftsstelle der THW-Jugend beim Landesverband sowie der stellvertretende Landesjugendleiter Sascha Barnewske. Sie erklärten unserer Jugendgruppe noch einmal das Ziel des Jugendcamps in Störitzland im August 2012. Beim Rundgang durch den Ortsverband lobten sie das neu eingerichtete Jugendzimmer und anschließend gab es noch einen Blick in den theoretischen Teil des Jugendausbildungstages.

Unsere Jugendgruppe mit Stefanie Berger und Sascha Barnewske von der THW-Länderjugend.
Theorie erfordert höchste Aufmerksamkeit.
Lockerheit gehört zur Ausbildung.
Ausrichtung der Jugendgruppe nach Körpergröße.
Die "erwachsenen Helfer" sind mit angetreten.
Eine muß doch Anweisungen geben.
Aufbauen dürfen sie selbst.
Die "Großen" beobachten das Ganze.
Unfallfreies Auslegen der Kabel gehört zur Ausbildung.
Das 8-KVA-Aggregat wird erklärt.
Vorsicht - Cola-Flasche !
Jetzt werden die Stromkabel angeschlossen.
An der Oder vor der Festungsanlage Küstrin.
Ist dem Baum mit Eis zu helfen ?
Zumindest jetzt ist der Biber nicht da.
 

Vorbereitung auf 2012

Bereits jetzt hat unsere THW - Jugend mit der Vorbereitung des Jahres 2012 begonnen. Viele Aufgaben stehen an; so auch das Bundesjugendlager vom 01. - 08. August 2012 in Landshut. Schon jetzt gilt es, sich darauf vorzubereiten. Deshalb werden schon die verschiedensten Szenarien geprobt.Theorie und Praxis werden miteinander verbunden. 

Am heutigen Jugendtag stehen ein Wissensquiz, das Abstumpfen von Kanten in der Holzbearbeitung und der Bau eines Schöpfwerkes aus Dreiböcken auf dem Programm. Zwischendurch sorgt ein kleines "Schubkarren-Rennen" für die nötige Auflockerung. 

Junghelfer Christian Niedballa bei der Holzberabeitung. Foto: Manfred Utecht
Die Teams sind zum "Schubkarren-Rennen" angetreten. Foto: Manfred Utecht
Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Foto: Manfred Utecht
Der Dreibock steht. Foto: Manfred Utecht
Die richtige Antwort bedeutet - einen Schritt vortreten. Foto: Manfred Utecht
Die Ecken und Kanten müssen sorgfältig geglättet werden. Foto: Manfred Utecht
Teamarbeit ist wichtig für die Entwicklung eines gesunden Sozialverhaltens. Foto: Manfred Utecht
Bei den Antworten ist auch Schnelligkeit gefragt. Foto: Manfred Utecht

Erneuerung der Jugendarbeit

 Neue Ideen sind in unserer Jugendgruppe gefragt. Im wesentlichen kommt es darauf an, hier unseren Nachwuchs für den Ortsverband heran zu ziehen. Deshalb ist die Jugendgruppe personell verstärkt worden. Neben Constanze Niedballa kümmert sich nun auch Anika Baumgart um die Belange der Kids. 

Am 30.07. ist die neue Form der Jugendarbeit in der Praxis angewendet worden. Auf der Tagesordnung standen die Arbeit mit der Trage und das Anstellen und Sichern von Leitern. Dazu mußten zuvor natürlich noch einmal Knoten geübt werden - eine Aufgabe, die nicht alle Kids begeistert hat. Dafür wurden sie bei den anschließenden Aufgaben belohnt. Der Spaß kam im Training nicht zu kurz, deshalb waren auch alle mit Eifer bei der Sache. Beim gemeinsamen Eisessen am Nachmittag klang der Jugendausbildungstag aus. 

Richtig gesichert verrutscht der Verletzte auch bei aufgerichteter Trage nicht. Foto: Constanze Niedballa
Auch das richtige Aufnehmen der Trage will geübt sein. Foto: Constanze Niedballa
Zufrienene Gesichter am Ende des Jugendtages. Foto: Constanze Niedballa

Früh übt sich...

Hochwasser ist ja für manchen THW-Helfer im vergangenen Jahr zum Reizwort geworden. Aber es hilft nichts - die beste Gegenmaßnahme ist es, rechtzeitig darauf vorbereitet zu sein. Deshalb war das auch Thema der Jugendausbildung am 25. Juni 2011. Lernen, wie ein Sandsack richtig gefüllt und verbaut wird, muß kein trockenes Thema sein. Das bewiesen Jugendliche und Betreuer an diesem Tag im wahrsten Sinne des Wortes. Die Theorie zu diesem Thema wurde mittels Wissensquiz vermittelt. 

Nichts geht natürlich über die Übung am praktischen Beispiel. Nachdem ein Sandsackwall auf der Freifläche unseres Ortsverbandes von den Kids errichtet wurde, mußte er natürlich auf seine Haltbarkeit überprüft werden. Dabei wurden gleichzeitig der Einsatz von Tauchpumpe und Notstromaggregat geprobt. Allerdings lies es sich nicht vermeiden, dass der eine oder andere Jugendhelfer so ganz "Aus Versehen" in den Wasserstrahl geriet. Entscheidendes Fazit: Der Spassfaktor siegte auch an diesem Tag. 

Der beste Lehrer ist die Praxis. Foto: Constanze Niedballa
Maschinist Rico Lange erläutert das NSA. Foto: Constanze Niedballa
Nur Wasser kann die Qualität des Walls wirklich beweisen. Foto: Constanze Niedballa

Ausbildung im September 2009

Jugendgruppe beim Mittagessen. Foto: Manfred Utecht

Am 26. September hatten wir unseren monatlichen Ausbildungstag. Zuerst war eine Stunde Theorie angesagt, danach ging es in die Praxis. Notstromaggregat und Beleuchtung waren das Thema. Unter der Anleitung ausgebildeter Helfer wurde das NSA 5 KVA mit den Stativen der Flutlichtstrahler verbunden. Wir durften die Verbindungsleitungen legen, die Stative montieren und mit dem NSA verbinden.

Zum Mittag hatte der Koch noch einmal den Grill angezündet. Das spätsommerliche Wetter hatte förmlich dazu eingeladen. Bratwurst, Kammscheiben , Bouletten und Toastbrot schmeckten hervorragend.